Offene Innovation für KMU: Chancen und Hürden

Offene Innovation für KMU

Procter & Gamble, BMW und IBM heißen einige der Open Innovation-Medienstars. Denn diese Konzerne haben nachweislich großen Erfolg mit der partnerschaftlichen Forschung und Entwicklung – ihre Produktneuheiten stammen zu beachtlichen Teilen von externen Dienstleistern oder aus virtuellen Netzwerken. Was aber bedeutet das für die Max Müller GmbH oder Karla Kuhl & Co.?

Eine Studie der Rotterdamer Erasmus-Universität hat 605 kleine und mittelständische Unternehmen aus den Niederladen zum Thema Open Innovation befragt. Wenn KMU (kleine und mittelständische Unternehmen) sich der offenen Innovation zuwenden, verfolgen sie demnach grundsätzlich klare auf den Markt bezogene Ziele – sie wollen etwa Kundenwünsche erfüllen oder sich Wettbewerbsvorteile verschaffen.

Bei der Umstellung auf Open Innovation lassen sich laut der Studie charakteristische Unterschiede zwischen Dienstleistern und Produktherstellern sowie zwischen kleineren und größeren Unternehmen feststellen.

Als eines der Haupthindernisse bei der Zusammenarbeit mit anderen Firmen nannten die befragten Unternehmen organisatorische und kulturelle Differenzen. Daneben tauchen ernsthafte Probleme bei der Verwaltung, der Finanzierung und dem Wissenstransfer auf.

Open Innovation aus Sicht des „kleineren“ Partners

Für Blogging Innovation hat Stefan Lindegaard kleine und mittelständische Unternehmen zu ihren Erfahrungen mit offener Innovation befragt – das erste Interview der Serie gibt Einblick in eine deutsche Software-Schmiede.

Jan Schlink von Metaio, einem Spezialisten für Augmented Reality, war sich zu Beginn nicht einmal sicher, ob sein Unternehmen offene Innovation betreibt. Darunter sei doch eher die Partnerschaft großer Unternehmen mit kleinen Dienstleistern zu verstehen.

Diese Einschätzung der eigenen Rolle sei in kleineren Unternehmen häufiger zu beobachten, erklärt Stefan Lindegaard: Während Open Innovation in großen Unternehmen zumeist ein strategisches Thema ist, befassen sich kleine Firmen manchmal erst dann mit der Angelegenheit, wenn ihnen eine Partnerschaft angeboten wird.

Auf die Frage nach den Vorteilen antwortet Jan Schlink, dass Metaio alleine durch den Verkauf der eigenen Softwareprodukte niemals eine so bedeutende Stellung hätte erreichen können. Außerdem sei es interessant, vom großen Partner zu lernen – beispielsweise was Abläufe und Produktlebenszyklen betrifft.

Während Konzerne mit offener Innovation in der Regel ihre führende Position sichern oder neue Produktvorteile erzielen wollen, hilft eine Innovations-Partnerschaft kleinen Unternehmen beim Erobern neuer Marktsegmente.

Dass der größere Partner Ideen stehlen oder den kleineren Partner strategisch über den Tisch ziehen könnte, sind die Hauptsorgen von KMU, glaubt Jan Schlink. Doch ließe sich derart unangenehmen Überraschungen mit guter Vorbereitung und ausgefeilten Verträgen vorbeugen. Und er bekräftigt: Wo es um die juristischen Rahmenbedingungen geht, sollten kleine Unternehmen keinesfalls Geld sparen.

An Innovations-Partnerschaften interessierte KMU müssen seiner Ansicht nach ihreProdukte anpassen können (an Industrie- und Qualitätsstandards und kurzfristige Änderungen); sie sollten international ausgerichtet, aufgeschlossen und sozial kompetent sein – und genau wissen, wo ihre Stärken liegen.

Weil in Innovations-Partnerschaften zwangsläufig Querverbindungen zwischen den verschiedenen Abteilungen der kooperierenden Unternehmen entstehen, sei es wichtig, so Schlink, dass die Verantwortung für das Thema nicht nur bei der Geschäftsführung liege, sondern dass alle mit im Boot seien.

Training für den Ernstfall

Je mehr Erfahrung Mitarbeiter in Bezug auf gemeinsames Entwickeln mitbringen, desto leichter werden sie sich künftig in ein firmenübergreifendes Innovations-Team eingliedern lassen. Zur Vorbereitung schlägt Stefan Lindegaard in einem Beitrag für 15inno vor, dass Mitarbeiter die nötigen Sozialkompetenzen trainieren, indem sie sich an Projekten von Intermediären wie IdeaConnection oder auch InnoCentive beteiligen.

In den buntgemischten Teams dieser Intermediäre wird zwangsläufig auch der Umgang mit kulturell völlig unterschiedlich geprägten Menschen geübt. Dies ist gerade für Mitarbeiter kleiner Unternehmen wichtig, weil dort das Thema Diversity weniger häufig und heftig auf den Tisch kommt als in internationalen Konzernen.

Auch auf der Wissensplattform Quora finden sich weitere Antworten auf die Frage „Mit welchen Hürden müssen an offener Innovation interessierte KMU rechnen?“

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Bild des Benutzers Ruby

AI, hast du schon mal was von

AI, hast du schon mal was von intrinsischer Motivation gehört?
Es geht hier nicht nur um den Ideenklau! Viele Innovatoren haben die Idee aber wissen nicht wohin... es gibt auch viele Menschen die keine höhere Position in einem Unternhemen innehaben, aber trotzdem gute Ideen haben. Sollen diese Ideen verloren gehen?
Ich finde man sollte hier immer den Gesamtnutzen betrachten, in wie weit neue Innovationen bzw. Ideen der Menschheit einen Nutzen bringen. Diesen Nutzen sollte man versuchen zu finden!
Genau das wollen große Unternhemen damit erreichen, da sie verstanden haben, dass nicht nur sie die klugen Köpfe beschäftigen, sondern auch jeder andere Mensch auf der Welt egal ob Ingenieur oder Raumpfleger, gurte Ideen haben kann!

Aber bei einer Sache stimme ich dir sehr wohl zu, bei der Entlohnung. Ich finde die Unternhemen sollten bei erfolgreich umgesetzten Ideen eine faire Entlohnung bieten. Z.B. einen Vertrag mit dem Innovator abschließen. Eine paar Prozente des Gewinns welcher mit deiesem Produkt, Prozess oder Dienstleistung erzeugt wurde, wären durchaus ein faires Mittel.

LG
Ruby

Bild des Benutzers Erfinder Team

Hallo Al, vielen Dank für

Hallo Al,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Das Thema des finanziellen Ausgleichs für Ideen und kostenfreien Input ist in der Praxis meist nicht klar getrennt. Aus diesem Grund haben wir dies ebenfalls in unserem Beitrag mit aufgenommen. Die klare Definition der Rahmenbedingungen bildet aus unserer Sicht die Basis für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. Ohne ein entsprechendes juristisches Rahmenwerk besteht immer die Gefahr, dass am Ende des Projekts Unzufriedenheit entsteht.

User Driven Innovations bieten beiden Parteien, sowohl dem Unternehmen als auch dem Ideengeber, unterschiedliche Mehrwerte. Durch das Internet hat sich die Möglichkeit zum Austausch extrem erweitert und bietet beiden Seiten die Möglichkeit zum schnellen unkomplizierten Dialog. User Innovation zielt aber nicht nur auf monetäre Ziele ab. In der Literatur zu User Innovation (z.B. von Hippel) finden sich viele Artikel, welche sich mit der nicht-finanziellen Incentivierbarkeit von Usern befassen, die an Innovationsprozessen beteiligt sind. Diese externen Ideengeber engagieren sich häufig nicht aus finanziellen Anreizen, sondern aus Interesse an dem Produkt selbst und den Möglichkeiten dieses zu verbessern. Die Incentivierung erfolgt in solchen Fällen über die Reputation, die Ihnen zuteil wird, da sie an der Entwicklung eines Produkts oder einer Dienstleistung mitgeholfen haben. Durch das Involvement der Ideengeber wird ein Produkt geschaffen, was zumeist günstiger, so noch nicht vorhanden oder funktionaler ist. Dadurch wird die Open Innovation Community zum Kunden der eigenen Entwicklung. Die Kosten zur Anschaffung sind weiterhin vorhanden, der Ideengeber erhält aber das angepasste und somit „nützlichere“ Produkt.

Wie weit die Ideengeber in den Produktionsprozess involviert werden hängt von vielen Faktoren ab. Nicht alle wollen sich gleich an der Entwicklung und Umsetzung ihrer Ideen aktiv beteiligen. Nicht alle Prozesse können Außenstehenden auch zugänglich gemacht werden. Aber gerade der Austausch von vorhandenem Wissen und Input von außenstehenden Ideengebern zu neuen Geschäftsmodellen oder zur Produktentwicklung fördert oftmals erst die vielversprechendsten Initialzündungen, welche relevanten Mehrwert für die Anwender schaffen. Daher ist ein fairer Austausch ein Gewinn für Alle.

Weiterführende wissenschaftliche Quellen zu diesem Thema finden sich hier:
Von Hippel, Krogh (2006) - Free revealing and the private collective model for innovation incentives (http://col-tech.org/coltech/members-only/innovacion/Free%20revealing%20a...)
Von Hippel (2005) – Democratizing Innovation, Kapitel 1, Seite 10 oben - ist unter CC Lizenz frei verfügbar (http://web.mit.edu/evhippel/www/democ1.htm)

Herzlichst,
Ihr Die Erfinder Team

Bild des Benutzers Al

Werdet wach...diese

Werdet wach...diese millionenschwere Kampagne hat nur ein Ziel: Die "Ideengeber" darauf zu programmieren, ihre Ideen für nix und wieder nix wegzuschenken...möglichst ganz ohne Schutz und "für die Allgemeinheit". So ein Quatsch...hier appelieren die Konzerne an das soziale Gewissen der Erfinder...und dort nehmen sie ohne zu belohnen.

Das P&G oder 3M oder IBM oder BMW die "Innovationsstars" sind, ist einfach zu erklären...erstens haben sie genug finanzielle Energien, zweitens haben sie genügend Rechtsanwälte und drittens können sie sich gefahrlos bei jenen bedienen, die keine finaziellen Resoucen, keine Rechtsanwälte aber jede Menge Ideen haben.

Dabei mitzumachen ist die Idee eines "Erfinders" zu verschleudern...nur Idioten können ihre Ideen - zum Teil teuer und hart erarbeitet - diesen Globalisten in den Rachen werfen. Eine faire Verhandlung zwischen Konzern und Einzelerfinder kommt niemals zustande. Wehe man gibt etwas her...und sei es nur die Patentnummer...und schon hat man verloren.

Ich habe dies mehrfach und nachweislich erlebt, wie meine hart finanzierten Patente und Ideen einfach von "Stärkeren" gestohlen wurden...

Hast du kein Geld, bist Du schutzlos...dann freu Dich still an Deiner Idee...und lass die Anderen dumm sterben!

Gruss Al

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