Man muss Ideen abgeben können

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Für Unternehmen ist es lebensnotwendig, sich mit Zukunftstrends zu beschäftigen. Bei Bayer Material Science ist Eckard Foltin als Leiter des dortigen Creative Centers dafür verantwortlich. Im Interview spricht Foltin über Herausforderungen, Chancen und besondere Eigenschaften seines Berufs.

Ein Gastbeitrag unseres Kooperationspartners „INNOVATIONSMANAGER – Magazin für Innovationskultur“

Herr Foltin, muss man als Leiter eines Creative Centers wie bei Bayer Material Science manchmal auch ein wenig herumspinnen können?

Das ist zwingende Voraussetzung, um in diesem Job überhaupt erfolgreich zu sein. Und wird damit sogar von mir und meinem Team erwartet.

Das heißt, es ist zwingende Eigenschaft Ihres Teams, verrückte Ideen zu erarbeiten?

Es geht nicht darum, dass Ideen verrückt sein müssen. Es geht darum, sich mit Zukunftstrends zu beschäftigen und daraus abzuleiten, welche Möglichkeiten sich aus ihnen für das eigene Unternehmen und die eigenen Produkte ergeben. Dabei ist es wichtig, die eingetretenen Pfade auch einmal verlassen und um die Ecke denken zu können.

Ist das manchmal eine Herausforderung?

Ja, natürlich ist das nicht immer einfach. Doch es ist Teil unseres Berufsbildes, Denkanstöße zu geben, um über gewisse Themen überhaupt diskutieren zu können. Wir sind als Creative Center eine unternehmensübergreifende Stabsstelle, die sich als eine Art Dienstleister für die einzelnen Geschäftseinheiten sieht. Unsere Aufgabe ist es, neue Trends und daraus entstehend neue Produktideen oder Geschäftsmodelle zu identifizieren und an die Einheiten zu geben, die sie zum Beispiel in Form von Prototypen ausgestalten und weiterentwickeln.    

Und auf dem Weg dorthin benötigen Sie visionäre Ideen, die manchmal auch wie Spinnereien aussehen?

In der Tat. Wir wollen mit solchen visionären Prototypen zunächst mal die Augenhöhe unserer Kunden erreichen, sprich: Wir wollen aufzeigen, dass wir in diesem oder jenen Bereich Kompetenzen haben, um zukunftsträchtige Innovationen für moderne Lebenswelten voranzutreiben. Ein Beispiel zeigt das Conceptcar „Exasis“ von Rinspeed, ein Prototyp im Automobilsektor. Natürlich wird nur ein Teil der Ideen mobiler Zukunft, die wir hier zeigen, umgesetzt werden können. Aber für uns ist es von immens hoher Bedeutung, dass wir im Markt beweisen, als Partner zur Entwicklung neuer Ideen und Produkte in diesem Bereich zur Verfügung zu stehen. Das impliziert die Aufforderung an die Partner, uns schon in einer möglichst frühen Entwicklungsphase, etwa eines neuen Fahrzeugs, einzubeziehen und nicht erst, wenn es um konkrete Teile wie etwa eine gebogene Scheibe geht. Wir wollen als Materialexperten möglichst früh von unseren Partnern in neue Projekte eingebunden werden – weil wir wissen, wie es geht. Wenn wir nicht zeigen, dass wir verstehen, wie Roboter gebaut werden können, kommt keiner, der so etwas herstellt, wegen neuer Materialien dafür auf uns zu. So einfach ist das. Also muss ich den Mut haben, durch Prototypen eine Aufmerksamkeit zu erzeugen und das Unternehmen auf bestimmten Gebieten zu positionieren.

Tut es nicht weh, wenn ein Großteil der Ideen, die man aus Megatrends heraus entwickelt, an der Realität scheitert und so nicht umgesetzt werden?

So gering ist die Umsetzungsquote gar nicht, denn wir versuchen natürlich unsere Ideen frühzeitig mittels einer Erfolgskontrolle als wesentlichen Teil des Innovationsmanagements zu hinterfragen. Man muss den Mut haben, neue Dinge anzustoßen, aber genauso, im richtigen Moment aussteigen zu können.

Wie viel Freiraum zum „Spinnen“ haben Sie und Ihre Mitarbeiter im Alltag?

In Prinzip besteht unsere gesamte Tätigkeit aus Freiraum für Kreativität. Das hört sich toll an, ist aber ein harter Job. Denn die Mitarbeiter im Creative Center müssen aus eigenem Antrieb heraus Themen identifizieren und Felder suchen, auf denen sie glauben, etwas bewegen zu können. Zudem haben wir hier keine normalen Arbeitstage von 9 bis 18 Uhr – unsere Arbeit ist dauernd in der Schwebe. Wir nehmen ständig Themen auf, bearbeiten sie gedanklich, initiieren Zukunftsprojekte und versuchen so, möglichst viele Bälle in der Luft zu halten. Wenn dann mal ein Ball hinunterfällt, weil er gerade nicht so wichtig erscheint, lassen wir ihn erst einmal liegen. Wir greifen ihn aber auf, wenn er wieder bedeutsam wird.

Sehen Sie sich dabei eher in einer passiven oder aktiven Rolle?

Wir sehen uns wie im Fußball als Mitspieler, die sich ständig auf dem Feld anbieten um angespielt zu  werden, dabei auch selbst freie Räume suchen und schließlich auch aktiv auf den Ball zugehen.

Versuchen Sie selbst Zukunftstrends zu setzen oder reagieren Sie eher darauf?

Wir versuchen, Trends mit unseren Möglichkeiten früh zu erkennen und aktiv mitzugestalten. Ein solcher Trend ist zum Beispiel die Entwicklung zur Nichtrauchergesellschaft. Wir stellen uns hierbei die Frage, welche konkreten Türen uns ein derartiger Trend öffnen kann, wenn er zum Beispiel durch weitere Trends verstärkt wird Und neue Bedürfnisse weckt.

Auf den ersten Blick hat das Thema mit Materialien ja nichts zu tun.

Richtig. Der Foresightprozess in unserem Haus betrachtet aber nicht nur die direkten Konsequenzen einer Entwicklung, sondern denkt noch einen Schritt weiter, zum Beispiel: Inwiefern entstehen neue Märkte, weil Raucher aus Restaurants verbannt werden. Das ist die naheliegende Schlussfolgerung. Aus dieser Erkenntnis heraus haben wir uns über Lösungen Gedanken gemacht wie etwa faltbare Raumteiler, die Schutz vor Zigarettenrauch bieten und sich flexibel und schnell auf- und abbauen lassen. Über diese Idee sind wir zu faltbaren Containern gekommen, die für die Logistik interessant sein könnten. So hat sich aus einem einzelnen Trend – der Entwicklung zur Nichtrauchergesellschaft – eine ganze Kette an Produktlösungen gebildet.

Kombinieren Sie auch einzelne Trends?

Ein einzelner Trend allein bringt uns gar nichts, gerade die Kombination ist wichtig. Genau das verstehen wir unter Trendmanagement. Ich vergleiche das immer mit warmer Milch: Man zieht an einer Stelle und hat gleich den kompletten Rahm in der Hand. Wenn ich einen Trend aus der Masse herausgreife, dann habe ich gleich eine ganze Reihe von weiteren Trends, die man entwickeln und daraus wiederum Wertschöpfung für das eigene Unternehmen erzielen kann.

Welche Eigenschaften müssen Ihre Mitarbeiter mitbringen, um bei Ihnen an der Umsetzung von Zukunftstrends mitarbeiten zu können?

Auf der einen Seite steht die Fachkenntnis in unserem Arbeitsbereich, der Werkstofftechnik. Doch Fachwissen allein reicht in unserem Beruf nicht aus. Ich brauche Leute, die extrovertiert sind, kommunikativ und zuhören können, was der Kunde wirklich braucht oder in zehn oder zwanzig Jahren brauchen könnte. Oft weiß der Kunde das selbst noch nicht. Deshalb ist es umso wichtiger, die Informationen von Kunde und Markt in umsetzbare Projekte und Produkte zu übersetzen. Diese Übersetzerfunktion müssen wir zudem auch intern spielen: Meine Mitarbeiter müssen die Sprache des Designers in die eines Chemikers oder die eines Elektrikers in die eines Ingenieurs übersetzen können. Gleichzeitig dürfen sich die Mitarbeiter im Creative Center nicht so ernst nehmen, weil sie den Mut haben müssen, mit halbfertigen Produkten an die Geschäftseinheiten heranzutreten.

Sie selbst sind im Jahr 2000 bei Bayer Material Science zum Innovationsmanager geworden und haben 2003 die Leitung des Creative Centers übernommen. Was hat Sie an dieser Aufgabe gereizt?

Mich haben vor allem Neugierde und Leidenschaft angetrieben, mich mit zukünftigen Lebenswelten auseinanderzusetzen und neue Dinge umzusetzen. Dabei habe ich relativ schnell festgestellt, dass eine hohe Frustrationstoleranz eine wichtige Eigenschaft ist und man bereit sein muss, Ideen abgeben zu können.

Warum sind gerade diese Eigenschaften wichtig?

Wir ziehen hier im Prinzip kleine Babys groß und müssen uns im Kindergartenalter von ihnen trennen. Das heißt: Wir sind für die Initiierung der Projekte verantwortlich, treiben Ideen voran – und müssen unsere Projekte – unsere „Babys“ – dann aber auch im richtigen Zeitpunkt an die zuständigen Geschäftseinheiten abgeben können. Ab diesem Zeitpunkt ist eine andere Person für sie verantwortlich – und setzt möglicherweise ganz andere Prioritäten oder formt das Projekt im eigenen Sinne um. Das zu sehen ist nicht immer einfach. Wir dürfen nicht verbissen an unseren Projekten hängen und müssen dennoch die Durchsetzungsfähigkeit haben, diese auch mal gegen Widerstände zu verteidigen. Das ist eine Gratwanderung, für die man irgendwo auch ein stückweit „schizophren“ sein muss.

In welchen Zeiträumen bearbeiten Sie Megatrends?

Wir schauen heute auf die Jahre zwischen 2020 und 2030. Es macht keinen Sinn, sich auf einen zu engen Zeitraum zu konzentrieren, weil wir ein ganzes Projektportfolio brauchen, das wir kurz-, mittel- oder langfristig angehen können.

Wie definieren Sie die Hauptaufgabe des Creative Centers?

Wir sehen uns als Übersetzer von Trends in das alltägliche Geschäft hinein. Wir stellen immer wieder die Frage, wie wir in der Zukunft tragfähige innovative Produkte anbieten und so moderne Kundenbedürfnisse befriedigen können. Dazu betrachten wir Trends und neue Märkte, beschäftigen uns mit dynamischen Marktentwicklungen und stellen die Frage, welche Anwendungslösungen uns in der Zukunft beschäftigen werden – um daraus neue Produktideen für unser Unternehmen zu entwickeln. Das Creative Center ist bei Bayer Material Science im New Business aufgehängt, der sich mit Market Pull beschäftigt. Das heißt, es geht um die von Kunde und Markt formulierten Anforderungen an Produkteigenschaften und Technologien, die für die Ausrichtung von Innovationsaktivitäten verwendet werden.

Wie implementieren Sie konkrete Projekte in Ihrer Organisation?

Wir bieten die Anwendungen unseren einzelnen Geschäftseinheiten an, die dann entscheiden, inwiefern sie in ihr Portfolio passen. Sobald also eine Unit eine unserer Anwendungen übernehmen will, geben wir das Projekt sofort ab – natürlich inklusive all unserer Informationen über die Marktmöglichkeiten, den Stand unserer Technologie, Schlüsselkunden oder über die wichtigsten Partner. Wir sind das Thema dann los und widmen uns neuen Aufgaben.

Nennen Sie uns hier doch mal ein aktuelles Beispiel!

Wir haben uns kürzlich zum Beispiel Gedanken über moderne Arbeitswelten gemacht und daraus gemeinsam mit Partnern ein zukunftsorientiertes Entwicklungsgebäude entworfen, in dem alle Fachdisziplinen zusammen an neuen Projekten arbeiten. Das Gebäude ist angelehnt an die Arbeitsweise eines Flughafens oder einer Messe, in dem interdisziplinäre Teams für eine bestimmte Zeit zusammenkommen und rund um die Uhr dort gemeinsam arbeiten können. Kreative Köpfe sollte man in einem Entwicklungsprozess nicht an Arbeitszeiten binden, weshalb das Gebäudekonzept auch Lounge- oder Meetingzentren aufweist. Hinter dem Konzept steckt zudem die Idee, die besten Materialien, Systeme und Technologien zusammenzubringen, um im Einklang mit den klimatischen Bedingungen am jeweiligen Standort zu bauen. Nachdem wir ein Modell dieses Prinzips aufgebaut und dargestellt haben, wurde die Umsetzung von eigenen Innovationscentern als ökologisch sinnvolle Leuchtturmprojekte abgefragt. Aktuell entsteht ein solches Gebäude im indischen Greater Noida, nahe Neu-Delhi. Das Null-Emissionshaus soll noch in diesem Jahr bezogen werden.

Das Gespräch führten Saskia Feiber und Daniel Schleidt.

 

Vita

Eckard FoltinPortrait ist seit 2003 Leiter des Creative Centers innerhalb des Bereiches New Business bei der Bayer MaterialScience AG und im Rahmen dieser Funktion für die Region EMEA (Europe, Middle East, Africa) zuständig.
Nach erfolgreichem Maschinenbau-Studium in Verfahrenstechnik und Apparatebau trat Foltin 1984 in die Bayer AG ein. Im damaligen Geschäftsbereich Kunststoffe durchlief er zunächst verschiedene Positionen, die von der Anwendungstechnik bis zum Marketing reichten.
Anschließend war Foltin als technischer Leiter für die Marktregion ONA (Osteuropa, Naher Osten, Afrika) zuständig. Anfang 2000 wechselte er in das Innovations-Management, bevor er zum 1. Januar 2003 mit der Leitung des Creative Centers für die Region EMEA beauftragt wurde. Damit ist er für die methodische Suche und Erarbeitung neuer Anwendungen für Bayer Material Science verantwortlich.

Bildquelle: Bayer Material Science.

Ein Gastbeitrag unseres Kooperationspartners

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Ein sehr guter Beitrag.

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