Modewort oder Pflichtthema? Das Für und Wider von Open Innovation

Das Konzept von Open Innovation ist längst in aller Munde. Aber was steckt dahinter? Wo liegen Chancen, wo die Risiken? Und wie können Großunternehmen und der Mittelstand gleichermaßen profitieren? Der INNOVATIONSMANAGER gibt einen Überblick.

 

Ein Gastbeitrag unseres Kooperationspartners „INNOVATIONSMANAGER – Magazin für Innovationskultur“

Von Daniel Schleidt - d.schleidt@innovationsmanager-magazin.de

 

Mario Jung war durchaus skeptisch. Grundsätzlich, schrieb der Daimler-Mitarbeiter im August 2008 in den firmeneigenen Mitarbeiter-Blog, sei die Idee der Business Innovation Community, die seinerzeit gerade von dem Konzern gestartet wurde, nicht verkehrt. Allerdings erkundigte sich Jung ganz offen in dem Blog darüber, wie auch Mitarbeiter aus der Produktion ohne eigenen PC-Arbeitsplatz hier einen Beitrag leisten sollen. Die Antwort von Michael Kuhn, der bei Daimler für diese Plattform verantwortlich ist, kam schnell: Er versprach nur einen Tag später, einen Internetzugang von zuhause auf das Portal zu prüfen – und erläuterte weiteren skeptischen Nachfrage den Hintergedanken des Projekts. Geschäftsideen oder einzelne Ideenbausteine, schrieb Kuhn, seien wie Puzzleteile im Unternehmen verstreut und müssten eingesammelt werden. Das Ziel: Mitarbeiter sollen ihre Ideen für neue Geschäftsmodelle auf der Plattform veröffentlichen und mit Kollegen aus dem Haus diskutieren, „Kollegen, die sich im täglichen Leben vermutlich nie treffen würden“ und „über Bereichs- und Hierarchiegrenzen hinweg“.

 

Mittlerweile ist die Plattform ein Paradebeispiel dafür, wie man die Mitarbeiter im Sinne von Open Innovation über die Grenzen der Forschungs- und Entwicklungsabteilung hinaus in den Innovationsprozess einbinden kann. Im Oktober 2010 zog Daimler Bilanz: Die mittlerweile rund 20.000 angemeldeten Mitglieder reichten bis dahin 1.500 Ideen ein – 35 davon wurden ausgearbeitet. Das Bekannteste dürfte das Projekt „car2go“ sein, wonach Kleinwagen in Großstädten schnell, unkompliziert und ohne Voranmeldung angemietet und auf einem öffentlichen Parkplatz im Stadtgebiet wieder abgestellt werden können. Die Idee stammt aus der Innovation Community, weshalb Martin Zimmermann, Vice President Strategy, Alliances & Business Innovation der Daimler AG, die Plattform als „unsere junge Keimzelle für Geschäftsideen“ lobt.

 

Das Beispiel zeigt: Open Innovation kann funktionieren. Längst hat sich das Konzept in Unternehmen etabliert. Manch ein Experte wie der dänische Open-Innovation-Fachmann Stefan Lindegaard behaupten sogar, das Thema sei unter den Top-Innovatoren schon veraltet weil es Teil des Alltags sei. In der Tat zeigen Unternehmen wie 3M oder Procter & Gamble, dass Open Innovation in vielen, vor allem großen Unternehmen fester Bestandteil der Strategie und der Prozesse ist – und nicht nur aus dem Sammeln interner Ideen besteht, sondern auch und vor allem einer Öffnung nach außen bedarf.

 

Skepsis im Mittelstand

Im Mittelstand dagegen sieht das anders aus. „Bisher wird Open Innovation in erster Linie von großen Unternehmen umgesetzt“, sagt Frank Piller, Professor für Innovationsmanagement an der RWTH Aachen. Traditionell, ergänzt Andreas Blaeser-Benfer, Themenfeldreferent im Fachbereich Innovationspotential im RKW Kompetenzzentrum im hessischen Eschborn, seien kleine und mittlere Unternehmen „aus guten Gründen bei der Produktentwicklung sehr darauf bedacht, ihr eigenes Know-how im Unternehmen zu halten und kooperieren weniger häufig mit externen Akteuren als große Unternehmen“. Zudem sei dort das „Not-invented-here-Syndrom“ stark ausgeprägt, wonach Ideen, die von außen kommen, nicht besser für das eigene Unternehmen geeignet sein können als die eigenen Entwicklungen.

 

Dabei birgt das Konzept gerade für den Mittelstand erhebliches Potential. Denn mittelständische Unternehmen, die sich bislang erfolgreich in einer Nische bewegt haben, müssen sich im globalen Wettbewerb zu Lösungsanbietern entwickeln, die über ihre traditionellen Geschäftsfelder hinaus ganz neue Bereiche erschließen, betont Piller. „Sie müssen ein breiteres Wissen aufbauen, als sie aktuell haben.“ Die Vernetzung biete hierbei eine einmalige Chance, ergänzt Blaeser-Benfer, „auch wenn der Ansatz im deutschen Mittelstand noch keine weite Verbreitung gefunden hat“.

 

Wie viele Mittelständler tatsächlich davon Gebrauch machen, hängt wohl auch von der Definition des Begriffes ab. Dem US-amerikanischen Wissenschaftler Henry Chesbrough zufolge, der als Urvater des Begriffs gilt, umfasst Open Innovation die Öffnung des Innovationsprozesses von Unternehmen und damit die aktive strategische Nutzung der Außenwelt zur Vergrößerung des eigenen Innovationspotentials (siehe Definition im Infokasten). Doch damit ist die Intensität der Aktivitäten nicht klar umrissen. In den meisten Fällen beziehen Unternehmen – wenn überhaupt – nur das direkte Umfeld ein, bestehend aus guten Kunden, direkten Wettbewerbern, langjährigen Zulieferern. Doch Open Innovation ist mehr als das. Um aus dem bestehenden Geschäftsfeld Innovationen zu entwickeln, die sich deutlich von bestehenden Produkten oder Dienstleistungen unterscheiden, sollte der Suchradius größer gewählt und der Blick zum Beispiel auf andere Branchen gerichtet sein, sprich: über den Tellerrand hinaus geschaut werden.

 

Das Besondere an Open Innovation ist die systematische Herangehensweise, durch fest verankerte Methoden den Innovationsprozess zu öffnen, um die Wissens- und Ideenbasis, auf der neue Produkte oder Dienstleistungen beruhen, nachhaltig zu erweitern. Dass die Methodik mehr ausdrückt als der gelegentliche Austausch mit Kunden oder Lieferanten betonen auch Oliver Gassmann, Direktor des Instituts für Innovationsmanagement der Universität St. Gallen, und Ellen Enkel, Leiterin des Instituts für Innovationsmanagement an der Zeppelin Universität Friedrichshafen. Während der „Outside-In-Prozess“, also die Integration externen Wissens oder Wissensträger ins eigene Unternehmen, weitgehend bekannt ist, ist der „Inside-out-Prozess“ weniger verbreitet. Sein Ziel: Innovationen durch das Investment in neue Geschäftsfelder außerhalb des Unternehmens zu kommerzialisieren. Die Mischvariante ist der sogenannte „Coupled-Prozess“, der kooperative Innovationsprozesse mit komplementären Partnern wie auch Wettbewerbern in strategischen Allianzen oder Innovationsnetzwerken beschreibt.

 

Chancen und Risiken

Der wichtigste Vorteil von Open Innovation ist die größere Ideenbasis, die etwa IBM durch seine Innovation Slams oder Tchibo durch die Plattform Tchibo ideas erreicht. Doch es gibt eine Reihe weiterer Chancen, etwa geringere Entwicklungskosten und höhere Erfolgswahrscheinlichkeit, die dadurch entstehen, Markt und Kunde besser beurteilen zu können. Zudem kann eine Innovation gemeinsam schneller platziert werden als alleine, und der Kontakt zu Universitäten birgt den Vorteil, sich Zugang zu Fachkräften zu verschaffen und früher als die Konkurrenz neue wissenschaftliche Ergebnisse nutzen zu können.

 

Demgegenüber stehen aber auch Risiken, zuallererst die Befürchtung, Wettbewerber könnten sich Ideen zueigen machen und damit womöglich gar früher am Markt sein. Doch das ist nicht alles. Open Innovation kann nur dann funktionieren, wenn die Strategie des Unternehmens darauf abgestimmt ist. Dazu gehört zum Beispiel, den Innovationsprozess zwar für Partner transparent zu gestalten, die wichtigsten Bestandteile davon jedoch parallel vor dem Wettbewerb abzusichern. Wichtig ist zudem, das Ziel für Open-Innovation-Aktivitäten klar zu definieren. Ein weiteres Problem kann die Vielfalt an Ideen sein, die durch offene Prozesse entsteht. Viele Unternehmen haben nicht die Kapazitäten, daraus die passenden Ideen herauszufiltern, geschweige denn, diese an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

 

Bei Daimler hat man sich dafür entschieden, das Wissen der Mitarbeiter zu nutzen. Der Erfolg gibt dem Modellversuch recht: Nach Pilotphasen in Ulm und in der texanischen Hauptstadt Austin wird das einst von der Plattform entworfene Mobilitätskonzept „car2go“ Ende März in Hamburg eingeführt. Daimler zufolge haben in Ulm seit der Einführung im März 2009 über 20.000 Kunden mehr als 350.000 Fahrten zurückgelegt – der Business Innovation Community sei Dank.

 

Definition

Der Berkeley-Professor Henry Chesbrough etablierte den Begriff „Open Innovation“ als Kontrast zum klassischen geschlossenen Innovationsprozess („Closed innovation“), wonach Unternehmen nur auf ihre eigenen Forschungs- und Entwicklungsergebnisse zurückgreifen, ohne dabei externe Quellen einzubeziehen. Mit Open Innovation dagegen werden die Unternehmensgrenzen überschritten: etwa dadurch, die Kunden in den Innovationsprozess einzubeziehen, durch den Einkauf neuen Wissens am Markt, durch Austausch in Netzwerken und Allianzen, durch die Nutzung von Plattformen oder durch Auslizenzierung von eigenem Wissen an Partner oder Wettbewerber.

 

Checkliste Open Innovation: Was Sie tun sollten – und was besser nicht

 

Do´s

  1. Öffnen Sie Ihren Innovationsprozess intern im Unternehmen
    Innovation muss raus aus dem Elfenbeinturm und rein in die Köpfe aller Mitarbeiter. Deshalb sollten Sie  die Innovationskraft der gesamten Belegschaft nutzen, etwa durch Innovationswettbewerbe oder –plattformen.
     
  2. Fragen Sie die Kunden
    Binden Sie Ihre Kunden in den Innovationsprozess mit ein. Denn sie wissen am besten, welche Bedürfnisse sie haben und haben werden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, gemeinsam mit Kunden die Lücke zwischen Markt und Technologie zu schließen. Aber Vorsicht: Kunden denken häufig nur in bestehenden Mustern. Hätten Unternehmer immer nur auf ihre Kunden gehört, wäre zum Beispiel das Auto wohl nie erfunden worden. Radikale Innovationen folgen ganz anderen Gesetzen.
     
  3. Nutzen Sie die Möglichkeiten des Web 2.0
    Die aktive Einbindung der Kunden ist in der heutigen medialen Umgebung kein Hexenwerk. Soziale Netzwerke und die Mitmach-Kultur des Internets eröffnen ungeahnte Möglichkeiten, Kunden, aber auch darüber hinaus findige und kreative Denker und Erfinder in den Innovationsprozess einzubinden. Zudem bilden sich so Online Communities heraus, in denen sich Menschen über Produkte und Services austauschen, Erlebnisse und Sichtweisen schildern – und so eine riesige Wissens und Innovationsquelle für Unternehmen darstellen können. Achtung: Installieren Sie keine Kulissen oder Dokumentengräber.
     
  4. Werden Sie Kunde oder Lieferant ehemals interner Projekte
    Wenn Sie vor der Entscheidung stehen, aussichtsreiche Projekte zu beenden oder fortzusetzen, denken Sie über eine Alternative nach: Eventuell können andere Kooperationspartner das Projekt besser vorantreiben, während Sie als Anteilseigner des Projektes Risiken und Kosten minimieren – und sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können.
     
  5. Profitieren Sie von Ihrem geistigen Eigentum
    Denken Sie darüber nach, wie Sie Ihre Patente sinnvoll nutzen können, zum Beispiel durch multiple Anwendung in verschiedenen Projekten. Eine andere Möglichkeit ist es, geistiges Eigentum in anderen Unternehmen arbeiten zu lassen. Zwar verringert sich der Anteil am Erfolg, wenn das Patent an anderer Stelle zu einer Innovation wird. Doch ein kleiner Anteil ist immer noch besser als gar kein Ergebnis zu erzielen oder sich zu verzetteln.
     
  6. Nutzen Sie Netzwerke
    Beteiligen Sie sich an Netzwerken. Der direkte Austausch mit Unternehmern oder Wissenschaftlern bringt häufig eine neue Blickrichtung auf eigene Produkte und Prozesse und führt nicht selten zu konkreten Kooperationen. Scheuen Sie sich nicht, auch Anderen einen Einblick in Ihr Unternehmen zu gewähren. Denn aus dem daraus entstehenden Austausch entwickeln sich ebenfalls häufig Impulse für neue Ideen.
     
  7. Werden Sie zum Treiber
    Der Erfolg mit Open Innovation steht und fällt mit der Innovationskultur in Ihrem Unternehmen. Das Management muss der Treiber dafür sein, den Innovationsprozess zu öffnen. Nur wenn sich auch die Mitarbeiter mit dieser Öffnung identifizieren und sie leben, kann Open Innovation Erfolg haben.
     
  8. Denken Sie über Intermediäre nach
    Onlineplattformen wie Innocentive oder Ninesigma sind als Vermittler zwischen Ideengebern und -nehmern, sogenannte „Intermediäre“, mittlerweile sehr erfolgreich und liefern Unternehmen wertvolle Ideen. Ziehen auch Sie in Betracht, Fragestellungen dort zu platzieren.

Dont´s

  1. Vermeiden Sie den Tunnelblick
    Schauen Sie in ihrem Unternehmen nach links und rechts und verknüpfen Sie die einzelnen Bereiche. Innovation muss nicht immer ein radikal neues Geschäftsmodell sein, sondern ergibt sich in vier von fünf Fällen aus Wiederverwertung, Multiplikation oder neuen Verknüpfungen bestehender Ideen.
     
  2. Setzen Sie nicht nur auf Marktforschung
    Trendforschung muss die Marktforschung ergänzen. Denn häufig verspricht die Zusammenarbeit mit besonderen Zielgruppen, sogenannten Lead Usern, mehr Erfolg am Markt als repräsentative Umfragen.
     
  3. Open Innovation darf nicht zum Selbstzweck werden
    Treiben Sie Open Innovation nicht als x-ten Megatrend durch Unternehmen, nur weil es alle machen, sondern stimmen Sie es authentisch auf Ihre Potentiale, Mitarbeiter und Kunden ab.
     
  4. Schauen Sie nicht nur auf Technologien
    Begrenzen Sie Open Innovation nicht nur auf das klassische Feld der Technologien, sondern breiten Sie es auf die große weite Welt der Innovation quer durch alle Abteilungen und Branchen aus.
     
  5. Setzen Sie nicht nur auf die Chefetage
    Machen Sie nicht nur die „alten“ Chefs zu Treibern, sondern etablieren Sie eine Kultur des Querdenkens und erlauben Sie neuen Talenten hier auch, eine Führnugsrolle zu übernehmen.

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