Neue Statussymbole und Einnahmequellen: Zeit und Spaß statt Stress und Geld

statussymbole

Burn-out, Depression, innere Kündigung, kein Spaß mehr in der Job-Routine. Die Fälle scheinen sich zu häufen, jedenfalls wird immer mehr über diese Themen gesprochen. Dabei gibt es wohl einige große und kleine Ausstiegsmöglichkeiten aus dem Hamsterrad und so viele kreative Nischen wie nie zuvor.

In einem W&V Interview gibt Volker Kitz, „Aussteiger“ und Autor des Buches 365 Tage Freizeit praktische Tipps für Job-Frustrierte. Ihm geht es nicht vorrangig um Ausstiegsformen zum Nichtstun, sondern vor allem darum, das zu tun, was wirklich Spaß bringt. Aussteigen sollten seiner Meinung nach nur Leute, die wissen, was sie mit der neuen Zeit anfangen, und die ihr Leben „größer machen wollen und nicht kleiner“. Neben eher amüsanten Tipps zum Lotto spielen und Angeln eines Millionärs finden sich auch Anregungen, die sich jeder zumindest ansatzweise zunutze machen kann.

Arbeitszeit reduzieren

Oft ist es ganz unabhängig von dem bestehenden Rechtsanspruch auf Teilzeit möglich die eigene Arbeitszeit konsequent zu reduzieren, zumindest auf die reguläre Arbeitszeit. Überstunden sollten schon im Kopf die Ausnahme und nicht die Regel sein. Statt sich auf den Konkurrenzkampf einer Überstunden-Olympiade im Großraumbüro einzulassen, hilft es manchmal schon einfach nüchtern und konsequent ohne jeglichen Hierarchie-Ambitionen die Arbeit zu erledigen. Dann stimmen die Arbeitsergebnisse und es bleibt noch Zeit und Kraft für anderes.

Lebenshaltungskosten senken

Wer seine Werte und Prioritäten neu ausrichtet und dabei die neuen Ziele vor Augen hat, kann vielleicht ganz einfach und sogar gern auf Überflüssiges verzichten. Auch die Jagd nach teuren Marken und Luxusgütern kann ein enormer Stressfaktor sein. Und ganz so falsch wird das Sprichwort „The best things in life are free“ sicher nicht sein.

Freiräume für Spaß-Einnahmequellen nutzen

Es gibt verschiedene kreative Auswege aus dem Hamsterrad. Immer mehr Angestellte kündigen und bieten ihre Arbeitsleistung dann selbst organisiert in freiberuflicher Mitwirkung an. Allein diese neue Unabhängigkeit kann schon den Spaßfaktor steigern. Wer sich über eine Arbeitszeit- oder Kostenreduzierung Freiräume schafft, kann sich den eigenen Steckenpferd-Themen widmen: Bücher schreiben, Patente entwickeln, einen Blog starten oder sein persönliches Know-how in eigenen Präsentationen oder Workshops bündeln, sind nur einige Möglichkeiten. Ein Hobby-Autor braucht in Zeiten von E-Books nicht einmal mehr einen Verlag. Ebenso einfach können Inhalte per Blog, Facebook oder Twitter veröffentlicht werden. All diese dann mit Leidenschaft betriebenen Projekte können zu einer langfristigen Einnahmequelle werden. Auch indirekt: Wer einen kompetenten Blog zu einem Thema betreibt, steigert durch seine Multiplikatoren-Rolle auch wieder seine Chancen im Berufsleben. Umgekehrt kann ein Arbeitnehmer vielleicht auch einen Teil der Arbeitszeit aushandeln für Projekte, die nicht nur Spaß machen, sondern eindeutig auch dem Unternehmen etwas bringen.

Mehr Ideen und Innovationen?

Bei den Möglichkeiten der eigenen Selbstverwirklichung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wenn nur ein Teil der angeblich bis zu 70 Prozent im Arbeitsleben Unzufriedenen diese Anregungen zumindest einmal überdenkt, wird in Zukunft vielleicht noch mehr über Innovationen und Ideen und weniger über negative berufliche Erfahrungen gesprochen.

Artikel aus der Branche
07.05.2015
Neue Computertechniken verhelfen Betrieben zu Innovationssprüngen und mehr Gewinn, wie Beispiele zeigen. Doch viele Unternehmen haben Berührungsängste. 

30.04.2015
Die neuen, feinfühligen Maschinen können Hand in Hand mit Angestellten zusammenarbeiten. M. Buchenau, A. Höpner Handelsblatt Stuttgart/München Im Ansbacher Bosch-Werk hat die Zukunft der Fertigung schon begonnen. Sie wirkt noch etwas gewöhnungsbedürftig. Eine Roboterhand mit drei Gliedern setzt ein Steuerungselement erst in ein Bearbeitungszentrum ein und holt es anschließend heraus, um es direkt an eine Arbeiterin zu übergeben. 

24.03.2015
Mit hohem Aufwand soll Tokio noch erdbebensicherer werden. Mit Simulationen und neuen Gebäudetechnologien rüsten sich die Japaner für die nachste Naturkatastrophe. 

Weitere Artikel aus der Branche
Artikel aus der Branche
07.05.2015
Neue Computertechniken verhelfen Betrieben zu Innovationssprüngen und mehr Gewinn, wie Beispiele zeigen. Doch viele Unternehmen haben Berührungsängste. 

28.08.2014
Es muss nicht immer Erdöl sein. Viele Materialien lassen sich aus Pflanzen gewinnen. Industrielle Fertigungstechnik soll den Bio-Kunststoffen zum Durchbruch verhelfen. 

06.08.2014
Ein französischer Ökopionier wirbt für „Filtergärten“. Die Technik soll sogar Kläranlagen ersetzen können. Karin Finkenzeller Wirtschaftswoche ParisSkeptische Blicke istThierry Jacquet gewöhnt. „Es klingt ja auch ein bisschen seltsam, wenn einer behauptet, er würde Abwässer mithilfe von Pflanzen so sauber kriegen, dass man darin baden kann“, sagt der 49-jährige Franzose und zwinkert vergnügt durch die runde Brille. 

Weitere Artikel aus der Branche
Artikel aus der Branche
11.06.2015
Dank neuer Materialien dürften Chips immer potenter werden, meint Intel-Gründer Gordon Moore 

29.05.2015
Der Elektroauto-Spezialist Tesla sucht neue Absatzmärkte für Batterien. Während diese sich für Haushalte wohl noch nicht rechnen, sollen sie bei Versorgern einspringen – etwa bei einer Überlastung des Stromnetzes. B. Weddeling, T. Jahn, L. Bay Handelsblatt New York Im Silicon Valley will nahezu jeder Gründer sein wie Elon Musk, der 43-Jährige, der sein Vermögen mit Paypal machte und das Geld dann weiter investierte. In das Raumfahrtunternehmen SpaceX steckte er 100 Millionen Dollar, in Tesla Motors 70 Millionen und 30 Millionen in Solarcity.

21.05.2015
Schlaganfall-Patienten leiden oft lebenslang unter den Folgen. Doch eine neue Therapie verspricht eine dauerhafte Genesung. Dabei werden Blutgerinnsel mechanisch entfernt. 

Weitere Artikel aus der Branche
Artikel aus der Branche
05.05.2015
Weit draußen auf dem Meer produzieren Offshore-Windparks Strom. Doch wie kommt die Energie ans Festland? Für eine Lösung dieses Problems wurde Gunnar Asplund für den Europäischen Erfinderpreis 2015 nominiert. 

19.02.2015
Es klingt wie der Stein der Weisen: Ein Deutscher in China verwandelt Fäkal-Schlamm in Düngemittel und Biogas – und macht damit blendende Geschäfte HB I PekingHeinz-Peter Mang ist von der Idee besessen, aus menschlichen Fäkalien Geld zu machen. Angesichts der massenhaft in die Städte ziehenden Chinesen ist der deutsche Ingenieur überzeugt, dass das Land das große Los gezogen hat. 

04.12.2014
Kommunen suchen nach Wegen, die Laubberge im Herbst klimafreundlich weiterzuverwerten. HB I Berlin Jetzt fallen sie wieder, in gelb, rot und braun. Allein in Berlin, der grünen Hauptstadt, sind es etwa 70 000 Tonnen Blätter, die jeden Herbst an Straßen, in Parks und Gärten zusammengekehrt und dann entsorgt werden müssen. Es ist ein Laubberg, der rund 2000 Güterwaggons füllen könnte. Doch wohin mit der bunten Pracht? 

Weitere Artikel aus der Branche
Artikel aus der Branche
13.08.2015
Telemedizin erobert die USA. Vorreiter ist die renommierte Mayo Clinic, die mit Apple kooperiert. 

11.08.2015
Als erster Hersteller will der US-Konzern 2016 ein selbstfahrendes Auto auf den Markt bringen. Auch Opel soll profitieren. Thomas Jahn Handelsblatt Detroit Milford Proving Ground ist eine der größten und ältesten Teststrecken der Welt. Auf dem 16 Quadratkilometer großen Areal prüft der Autobauer General Motors (GM) seit 1924 seine Fahrzeuge auf Herz und Nieren. Nun stellte GM dort ein neues Testgelände für selbstfahrende Autos vor. „Die Branche befindet sich an einem Wendepunkt“, sagte Mark Reuss, Produktchef von GM, bei der Einweihung. 

04.08.2015
Der gelbe Riese aus Bonn produziert seit Jahresbeginn Hunderte Elektrofahrzeuge in Eigenregie. Die Kastenwagen könnten sich als gutes Geschäft entpuppen. 

Weitere Artikel aus der Branche
Artikel aus der Branche
04.02.2015
Das Internet und neue technische Möglichkeiten zwingen Unternehmen zum Umdenken. Der Konsumgüterriese Procter & Gamble testet bereits den automatisierten Kauf von Rasierklingen. 

15.10.2014
Forscher entwickeln künstliche Gliedmaßen mit neuronalem Anschluss. Damit lassen sich sogar Trauben pflücken. HB I Cleveland Handprothesen mit viel Fingerspitzengefühl haben amerikanische und schwedische Forscher entwickelt. Dabei nutzten sie neuartige Verschaltungen zwischen den Prothesen und den vorhandenen Nerven im amputierten Arm der Patienten. Die Wissenschaftler konnten so deren Gespür für Gegenstände deutlich verbessern. Beide Forscherteams beschreiben ihre Arbeiten im Journal „Science Translational Medicine“. 

18.08.2014
Jeff Bezos, Konzernchef und Multimilliardär, finanziert High-Tech-Projekte wie Raumfähren fürTouristen Matthias Hohensee Wirtschaftswoche Silicon Valley Seine Kritiker halten Jeff Bezos für einen skrupellosen Hasardeur, der Amazon um jeden Preis immer größer machen will – ohne Rücksicht auf Aktienkurs und Rendite. Erst vor wenigen Wochen meldete der US Internetkonzern einen Verlust von 126 Millionen Dollar für die vergangenen drei Monate. Und stellte einen noch höheren Fehlbetrag für das laufende Quartal in Aussicht. 

Weitere Artikel aus der Branche
Artikel aus der Branche
25.08.2015
Eine neue Hand aus dem 3D-Drucker: Das Verfahren soll künftig auch Menschen ohne Zugang zu Hightech-Prothesen helfen. Entwickler feiern die Idee weltweit. Doch die Forschung steht noch am Anfang. 

22.04.2015
Tödliche Rückschläge, zahlreiche Pleiten – nach 25 Jahren Forschung wird das Reparieren von Genen nun zum Geschäft. Erste Verfahren gegen Erbkrankheiten kommen auf den Markt, bald sind Krebs und Herzleiden an der Reihe. 

15.04.2015
Der Internetriese entwickelt gemeinsam mit dem US-Pharmariesen J&J neue Robotiksysteme. Astrid Dörner Handelsblatt New York Die Details sind vage, doch die Vision ist klar. Google kooperiert mit dem weltgrößten Pharmakonzern Johnson und Johnson (J&J), um den Operationssaal der Zukunft zu gestalten. Es geht um roboterassistierte Chirurgie.

Weitere Artikel aus der Branche
Artikel aus der Branche
17.09.2015
Auf der IFA in Berlin haben sich Fernsehhersteller mit hohen Kontrasten und schillernden Farben gegenseitig überboten. Doch stellt die Superschärfe die TV-Branche vor neue Herausforderungen. 

15.09.2015
Neue Geräte zur Schlafüberwachung sind weit mehr als nur ein weiteres Gadget. Angesichts der Überalterung der Bevölkerung könnten sie zu einem Zukunftsmarkt werden. Elektronikkonzerne wittern bereits ein Milliarden-Geschäft. 

11.09.2015
Mit der Entschlüsselung des Gehirns steht die Menschheit vor einer neuen Epoche: Gedanken beginnen, Maschinen zu steuern, Maschinen, Gedanken zu lesen. Das Marktpotenzial der Hirnforschung ist riesig. 

Weitere Artikel aus der Branche
Artikel aus der Branche
06.01.2015
Gummihütchen, Membranen oder Mini-Schalter: Die Welt der Computertastaturen ist geheimnisvoll. Doch nicht jedes Modell ist für jede Aufgabe gleich gut geeignet. 

29.07.2014
High-Tech-Kameras drehen 360-Grad-Filme, liefern autonom Luftaufnahmen per Drohne und verschmelzen virtuelle und reale Welt. 

22.08.2013
Große Hitze und ständige Stromausfälle: Die Strapazen für Handys und Internet auf dem Schwarzen Kontinent sind groß. Kenianer haben eine neue Technologie entwickelt, die dem Rechnung trägt.Wer in Afrika reist oder arbeitet, weiß, dass Kommunikationsverbindungen schon wegen der unsicheren Stromversorgung Glückssache sind. Mittlerweile ist zwar ein Großteil des Kontinents ans Mobilfunknetze angeschlossen. Doch was nutzt das, wenn die Antenne, der Laptop oder das Ladegerät gerade keinen Strom haben oder wegen empfindlicher Elektronik in dem extremen Klima den Geist aufgeben?

Weitere Artikel aus der Branche
0 KommentareKommentar schreiben
Kommentar hinzufügen
Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen

CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck zu verifizieren, ob Sie ein realer Benutzer sind und so automatisiertem Spam vorzubeugen.
Bild-CAPTCHA
Wer sind wir
Logo 3M
3M beherrscht die Kunst, zündende Ideen in Tausende von einfallsreichen Produkten umzusetzen – kurz: ein Innovationsunternehmen, welches ständig Neues erfindet. Die einzigartige Kultur der kreativen Zusammenarbeit stellt eine unerschöpfliche Quelle für leistungsstarke Technologien dar, die das Leben besser machen. Deshalb: Wenn Sie denken, dass 3M etwas für Sie tun kann, dann schreiben Sie uns.
Partner:
FAZ - Institut
RWTH Aachen
F&E Manager
Technische Uviversität Berlin
3M - Contentpartner
Steinbeis SMI
eSSENTIAL Accessibility Icon Download free eSSENTIAL Accessibility Browser