Geschäftsmodelle methodisch modellieren

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Viele Unternehmen setzen bei ihrer Zukunftsausrichtung auf ihre Forschung- und Entwicklungsabteilung. Doch warum mischen dann häufig kleine Unternehmen ganze Industrien auf? Was macht disruptive Unternehmen so erfolgreich?

Am Beispiel der Musikindustrie zeigt Alexander Osterwalder in einer interessanten Präsentation auf, wie fokussierte Business Model Innovation etablierte Strukturen und Geschäftsmodelle aushebeln kann.

Die Webpage AMIE Street. Auf dieser Seite kann man brandaktuelle Songs anfangs kostenlos herunterladen. Je mehr Menschen diesen Song herunterladen, desto höher ist der Preis für den Song.

„Comes With Music“. Nokia bietet auf seiner Musikplattform ein „all you can eat“ Musikangebot an. Ein Pauschalangebot mit monatlichen Gebühren für Musikdownloads.

Shazam hingegen ist ein Programm, welches Lieder am Klang erkennt. So kann man Shazam per Handy anrufen, das Telefon dirket an die Box halten, und man bekommt per SMS den Künstler und den Songnamen zugesendet. Umsatz wird durch SMS Gebühren, Verkaufskommissionen und ein kostenpflichtiges Premiumangebot generiert.

Auch wenn hier nur Beispiele aus der Musikbranche aufgezählt wurden, Business Model Innovation durchdringt alle Branchen. Sei es in der Pharma- (generic drugs India), Automobil- (carsharing) oder Telekommunikationsindustrie (VoIP – Skype).

Wie also kann ich das Thema Business Model Innovation methodisch angehen?

Osterwalders Modell zeigt auf, wie sich das eigene Geschäftsmodell systematisch analysieren lässt, um auf dieser Basis neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Der Kern seines Modells bildet Antworten auf die Fragen “Wie? Was? Wer?”. Dabei geht es einerseits um Netzwerke, Ressourcen, Aktivitäten und Kostenstrukturen, andererseits um Absatzkanäle, Kundensegmentierung, Kundenverhalten und Revenueströme. Mehr dazu in dieser Präsentation.

Haben Sie bereits einen Prozess für Business Model Innovation? Wie wichtig wird dies für Sie in Zukunft sein?

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