Die fünf häufigsten Innovationsfallen und wie Sie diese meiden!

Innovationsfallen

Kodak, Manroland und Schlecker – über Jahrzehnte waren sie renommiert in ihren Branchen und plötzlich schockt die Schlagzeile: Insolvenz! Diese und andere prominente Beispiele zeigen, dass auch als sehr innovativ geltende Unternehmen nicht automatisch vor dem Pleiterisiko gefeit sind. Doch wer die fünf größten Innovationsfallen kennt und meidet, steigert die Wahrscheinlichkeit auf Dauer zu bestehen und sich immer wieder erfolgreich neu erfinden zu können.

Der Artikel Die fünf größten Innovationsfallen beantwortet essenzielle Fragen: Warum laufen hochinnovative Unternehmen plötzlich der Marktentwicklung hinterher? Wie werden aus Marktführern auf einmal Sanierungsfälle? Der Innovationsberater Jens-Uwe Meyer zeigt anhand von Praxisbeispielen die fünf häufigsten Innovationsfallen, in die auch (vormals) erfolgreiche Unternehmen wie Schlecker, Manroland und Kodak tappen können. Nur wer die folgenden fünf Fallen kennt, kann sie vermeiden, blinde Flecken beseitigen und zukunftsfähige Innovationsansätze fahren.

Die Hochglanzfalle

In ihrer Eigenwerbung sind viele Unternehmen visionär und hochkreativ. Ein Blick hinter die Fassade der Hochglanz-Broschüren zeigt aber, dass diese oft an der Vergangenheit orientierten Unternehmens-Botschaften aktuell nicht mehr viel Substanz haben. Die Unternehmen leiden zunehmend unter blinden Flecken. Sie konzentrieren sich auf Innovationsfelder, die vermeintlich schnell und einfach Erfolge bringen. Die Innovationen sind eher Verbesserungen und nicht mehr radikal. Es geht ihnen um die kommerzielle Auswertung und nicht mehr um die Erforschung neuer Möglichkeiten, dazu überlassen sie auch die Umgestaltung der Märkte ihren Mitbewerbern. So konnte ausgerechnet der Branchen-Outsider Shai Agassi mit dem „Project Better World“ ein komplettes Mietsystem für aufgeladene Elektrobatterien und damit ein neues Modell zur Elektromobilität entwickeln, während die klassischen Automobilfirmen ihre Batterien „nur“ sparsamer machen wollten.

Die Erfahrungsfalle

Sehr lange war die Zeitung König der Informationsmedien. Aber während die meisten Printmedien-Verlage auch andere Felder erschlossen, verließ sich der Vorstand von Manroland auf die Vergangenheit. Ein Fehler, den viele Top-Manager machen: Die Zukunft wird nur nach den Erfahrungen der Vergangenheit beurteilt. Menschen haben schon immer Zeitung gelesen, sie sind schon immer in ein Reisebüro gegangen, um ihren Urlaub zu buchen, und sie haben schon immer Kleidung von der Stange gekauft. Schon immer ist aber nicht immer zukunftsfähig.

Die Trägheitsfalle

Arbeitsabläufe sind inzwischen effizient und jede Tätigkeit in genau definierte Prozessabläufe gezwängt. So können Unternehmen zwar das operative Geschäft schneller, besser und billiger bewältigen. Es bleibt aber wenig Zeit über neue Wege nachzudenken, wenn die Mitarbeiter mit der Erfüllung ihrer operativen Vorgaben voll ausgelastet sind. Gerade Unternehmen, die durch starre Strukturen und feste Prozessabläufe erfolgreich wurden, können sich oft gar nicht mehr außerhalb dieser Prozesse bewegen. Mitarbeiter, die mehr als zehn Jahre im Korsett der Prozesse steckten, werden nicht plötzlich zu kreativen Querdenkern und Revolutionären.

Die Erfolgsfalle

Erfolg macht sexy und zufrieden. Mit der Konsequenz, dass in vielen Unternehmen nur noch schnelle Erfolge wie eine kurzfristige Steigerung der Verkaufszahlen oder Neukundengewinnung belohnt werden. Gerade in Unternehmen, die vom Quartalsdenken geprägt sind, ist der schnelle Erfolg wichtiger als langfristiges Denken. Solange diese Erfolge aber mit dem Bestehenden zu erzielen sind, hat das Neue kaum eine Chance, sich durchzusetzen. Die für Innovationen so wichtige Investitionsphase erscheint unattraktiv, wenn das Bestehende genug abwirft. Langfristig jedoch wird der Erfolg von heute zum Problem von morgen, denn die Fortsetzung und Steigerung des Bewährten funktioniert nicht ewig.

Die Kannibalismusfalle

Kannibalismus nennt es sich, wenn ein Unternehmen sich selbst Marktanteile stiehlt. Die Elektronikhändler Saturn und Media Markt wollten jahrelang keine Onlineshops eröffnen, damit ihre Kunden weiterhin in den Geschäften einkaufen. Sony vernachlässigte zum Schutz des eigenen CD-Geschäftes die Entwicklung eines Download-Portals für Musik. Der Fotohersteller Leica vermied den Einstieg in die digitale Fotografie, weil der das eigene Geschäft mit analogen Kameras nicht gefährden wollte. In allen drei Fällen profitierten spätere Wettbewerber. Amazon nahm Media Markt viele Kunden weg, Apple entwickelte iTunes und das Geschäft mit der digitalen Fotografie ging praktisch an Leica vorbei. Ein Unternehmen, das sich selbst kannibalisiert, kann die Märkte der Zukunft aktiv gestalten. Ein Unternehmen, das dagegen in der Kannibalismusfalle steckt, kann sich nicht mehr bewegen und wird zum Gejagten. Und wenn das Unternehmen dann irgendwann doch Kannibalismus betreiben möchte, haben schnellere Wettbewerber am Geschäftsmodell schon so viel weggefressen, dass praktisch nichts mehr übrig ist.

Auswege: Radikale Ansätze und einzigartige Nischenprodukte

Unternehmen, die sich nicht aus diesen Innovationsfallen befreien können, drehen sich immer weiter im Kreis. Hochinnovative Unternehmen vermeiden die Fallen und kommen voran: Sie setzen nicht nur auf eine Verbesserung des Bestehenden, sondern lassen auch radikale Innovationsansätze zu. Sie versuchen nicht, in übersättigte Märkte Produkte hineinzubringen, die noch überflüssiger sind als die bereits existierenden. Stattdessen entwickeln sie Produkte, für die es noch keine Märkte gibt, einzigartige Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, die klassische Branchengrenzen sprengen.

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2 KommentareKommentar schreiben
Bild des Benutzers D. Beltz

Die Ursachen dafür, daß ganze

Die Ursachen dafür, daß ganze Unternehmen oder Organisationen in diese Fallen tappen, scheinen menschlich zu sein und im Detail sind sie sehr verschieden.
Die Gemeinsamkeit ist aber, daß Führungs- u. Entscheidungsprozesse nicht demokratisch ablaufen.
Damit wird erst die Möglichkeit eingräumt, daß die Fehler einzelner Personen für alle Beteiligten schwerwiegende Folgen haben.

Wenn schon radikale Ansätze, dann radikale Demokratisierung.

Bild des Benutzers Anonymous

Die Sonne scheint für Alle

Die Sonne scheint für Alle gleich.
Die Einen fürchten die Trockenheit in der Wüste.
Die Anderen bewässern die Wüste und ernten die Früchte.
Der Erfolg ist nicht nur das Wissen, sondern auch das Tun;
Schweiß und Ausdauer sind immer notwendig.

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